Was wäre, wenn
man die Idee des wohnlichen Bads konsequent zu Ende denkt? Wenn das Bad zu einem wirklichen
Rückzugsraum wird, in dem man verweilt – auch wenn die eigentliche Routine
schon vorbei ist? Das
von Christian Werner entworfene Signature-Bad stellt sich diesem
Gedankenexperiment und liefert einen Vorschlag, wie konsequente Wohnlichkeit
aussehen kann, wenn sie auf die praktischen Anforderungen des Alltags trifft.
Die Vision
Die Vision des privaten Home Spa
Am Anfang der Badplanung stand für Christian Werner das Gefühl eines Refugiums aus weichen Oberflächen und Farben, eine
Symbiose aller Elemente zu einem harmonischen Ganzen. Daraus entstand der Entwurf eines privaten Rückzugsortes, als Anregung bzw. Ergänzung zu
den konventionellen Wohlfühlräumen wie Wohn- und Schlafzimmer.
Der Grundriss
Eine
Besonderheit im Grundriss des Bades sind die abgerundeten Ecken, die den Raum
geschlossener wirken lassen und die Konzentration auf das Innere, auf das
Wesentliche verstärken.
Das Ziel von Christian Werner war es, einen Raum zu entwerfen, dessen Interieur sich von der traditionellen Vorstellung des klassischen Badezimmers abhebt. Vielmehr sollte ein Raum mit hoher sinnlicher Dichte geschaffen werden, in dem man sich gerne aufhält. Nicht nur zur Körperpflege, sondern auch zum Entspannen – mit einem Buch, einem Drink, allein oder zu zweit.
Die Innenausstattung
Die Wohlfühlkomposition
Christian Werner setzt auf natürlich wirkende
Materialien, die sich im Zusammenspiel mit den Duravit-Produkten der Serie Vitrium perfekt
einfügen.
Als Wandbelag entschied sich Christian Werner für einen
warmen, feuchtigkeitsregulierenden Lehmputz. „Damit haben wir eine Lösung
gefunden, uns von der sterilen, voll gefliesten Nasszelle zu distanzieren und
gleichzeitig auf einen Rohstoff zu setzen, der eine gewisse Archaik ausstrahlt.
In Kombination mit dem Travertin als Bodenbelag mit seiner Textur und seiner
zurückhaltenden Farbigkeit ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild“, erläutert
Christian Werner seine Wahl.
Der Waschplatz
Der Waschplatz besteht aus einem runden Aufsatzbecken der Vitrium Serie, das über den Waschtisch hinausragt. Das Becken
aus dem patentierten Mineralwerkstoff DuroCast® bildet mit seiner samtigen
Oberfläche einen perfekten Kontrast zum Unterschrank.
Weitere Badmöbel
Den
wohnlichen Wohlfühleffekt unterstützen die Vitrium Hochschränke mit getönten Scheiben und sanfter Beleuchtung, in denen
nicht nur notwendige Badutensilien einen angemessenen Platz finden, sondern in
denen sich auch Bücher und ästhetische Kunstobjekte platzieren lassen.
Die Details
Feine Details des Gesamtkonzepts
Ein zentrales, dezent platziertes Element mit großer
Wirkung ist das in die Decke eingelassene „Lichtauge“. „Licht hat eine enorme
Wirkung auf uns Menschen. Wir können es durch unterschiedliche Lichtfarben beeinflussen.
Je nach Tageszeit, Jahreszeit und momentaner Stimmungslage empfinden wir Licht
ganz unterschiedlich und individuell“, erklärt Christian Werner seine Idee und
unterstreicht damit seine individuelle Handschrift.
So strebt der Designer nach
Klarheit und Einfachheit, ohne dabei banal zu werden. Er legt Wert auf das
sinnliche und emotionale Erlebnis, das seine Entwürfe vermitteln.
Die Badewanne
Ein Blickfang ist die freistehende Badewanne der Serie Vitrium, die sich harmonisch einfügt. Der umlaufende, leicht abgesetzte
Wannenrand ist nicht nur dekoratives Element, sondern bietet auch Platz für
Badezusätze und Dekoration wie Aromaöle, Seifen und Kerzen.
WC-Bereich
Außen eine matte Oberfläche mit samtiger Haptik aus
Mineralguss, innen Keramik mit der antibakteriellen Glasur HygieneGlaze® – das ist
die einzigartige Kombination des Vitrium WCs, die höchste hygienische
Anforderungen mit komplexen Designansprüchen verbindet.
Die Dusche
Die
Lamellenjalousie sorgt dafür, dass beim Duschen kein Wasser nach außen dringt, sondern von
Lamelle zu Lamelle abtropft und warme Luft entweichen kann. Nicht zuletzt kann
der Grad des Sichtschutzes individuell eingestellt werden und ermöglicht die
gewünschte Privatsphäre.